Argentinien

Südamerika Die Wasserfälle von Iguazú

Coatis: Niedlich und zutraulich.
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Ohne Scheu nähert sich der Coatis

Besonders keck sind die sogenannten Coatis, eine Art Nasenbär. Doch die possierlichen Tierchen sind mit Vorsicht zu genießen. Ohne Scheu nähern sie sich auf der Suche nach Nahrung. Das Rascheln einer Plastiktüte oder die Krümmel eines Brotes genügen, um die Coatis auf den Plan zu rufen. Die Hand sollte man zum Streicheln nicht ausstrecken. Die harmlos anmutenden Tiere können mit ihren scharfen Krallen plötzlich austeilen und dabei nicht nur schmerzhafte Wunden verursachen, sondern auch Krankheiten übertragen.

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Die rohe Wucht der Wassermassen ist allgegenwärtig. Auf einer Länge von knapp drei Kilometern krachen durchschnittlich 2000 Kubikmeter pro Sekunde hinab. Das entspricht in etwa zwei Füllungen eines 25 Meter langen Schwimmbeckens. Bei starken Regenfällen können es bis zu 7000 Kubikmeter sein. Breiter als die Victoria-Fälle und höher als die Niagarafälle bilden die Iguazú-Wasserfälle ein Naturschauspiel für alle Sinne. Ohrenbetäubendes Rauschen, sprühende Gischt und bunte Regenbogen, die sich wie Girlanden über die atemberaubende Szenerie legen.

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Autor
Kai Behrmann