Australien

Genussvoll reisen Super angesagt: Das Cin Chin

ChinChin_Melbourne
          
3 von 10

ChinChin_Melbourne
Nur ein paar Schritte vom Tonka und Lee Ho Fook entfernt, trifft man in der Flinders Lane auf das Chin Chin– ein must to go: immer voll, oft eine Schlange vor der Tür, aber alle warten geduldig, auch wenn man es geschafft hat, an den Empfang zu kommen und einem gesagt wird, das der Tisch erst in ½ Stunde fertig ist. Dann vertreibt man sich entspannt die Zeit an der Bar unten im Souterrain. Wieso das alles? Erst einmal kann man hier keinen Tisch bestellen und zweitens weiß man, das sich das Warten immer lohnt. Und irgendwie schaffen es dort alle Servicekräfte, das man dann doch relativ schnell einen Tisch ergattert. Also nicht aufgeben, es lohnt sich wirklich, dort essen zu gehen. Die Küche, ja, ich würde sagen „Modern Thai“, super frisch, genau richtig spicy, alles perfekt abgeschmeckt. Große Gerichte-Auswahl, tolle Karte.
ChinChin_Melbourne
Entweder wählt man aus dem kleinen Vorspeisen oder dem Green Stuff etwas aus, man hat neun Curries im Angebot, es gibt eine BBQ-und eine  „A bit more“-Rubrik. Oder aus der Reis- und Nudel-Ecke. Mein Favoriten: Kingfish Sashimi mit Limettensaft, Kokosmilch, Chili  und Thai-Basilikum. Auch super lecker: Knusper-Barramundi und karamellisiertes Schweinefleisch mit grünem Apfelsalat. Und der Lachsforellen-Salat mit Gurke, Kirschtomaten, Dill und Sesam-Limetten-Dressing. Bei den Curries musste ich das Rote mit dem gerösteten Kürbis, Tofu, Austernpilzen, Babymais und Thai-Basilikum probieren. Ach ja, das Tunfischfilet wird hier nur auf einer Seite gegrillt und auf einem Pink Grapefruit-Salat serviert.
ChinChin_Melbourne
Die Kombis hier sind einfach unschlagbar! Wer sich aber einfach nicht entscheiden kann oder wenn man mit mehreren Personen dort essen geht, dann soll man einfach sagen: „Feed me“ und bekommt eine Auswahl aus den Chin-Chin-Favoriten, wo man aber auch mitbestimmen kann. Das geht auch nur mit vegetarischen Gerichten. So kann man von jedem etwas probieren und miteinander teilen, „to share“, wie es hier so schön heißt und immer angeboten bekommt. Irgendwie stelle ich immer mehr fest, das die Vegetarier hier sehr „gleichberechtigt“ lecker & kreativ behandelt werden. Davon kann man echt lernen. Und wer einiges davon zu Hause nachkochen möchte, kauft sich die Kochbücher, die im Restaurant angeboten werden.

Anzeige
3 von 10
Promotion
Autor
Kerstin Görn