Kreta

Griechenland Kreta – die schönsten Strände

Strand Bilder Kreta, hier: Balos
         
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Weitere schöne Strände auf Kreta: 

Chersónissos

Kneipen mit Namen wie Shenanigan's, Kenny's Pub oder 't Hof van Holland lassen es ahnen: Hier feiert Europas Jugend. Chersónissos, keine Autostunde östlich von Iráklion, ist ein schöner Ort für Wassersport. Tauchschüler gründeln in Küstennähe, Studenten brettern mit dem Jetski über Wellenkämme - entsprechend belebt sind die großen, sandigen Strände wie Lyttos Beach oder der Strand beim nahen Mália. Unser Tipp: Ruhiger ist Análipsi, kaum fünf Kilometer nordwestlich von Chersónissos, ein weiter Strand aus feinem Kies, gesäumt von einigen Hotels, Restaurants und Läden, die Motorroller verleihen. Das ist sehr praktisch, denn wenn es Ihnen gelingt, den Blick vom Meer loszureißen und landeinwärts zu richten, dann sehen Sie einen hohen Berg, auf dem zwei große Satellitenschüsseln stehen, weshalb britische Reisende ihn gern Mickey Mouse Mountain nennen: Mit dem Roller ist man in einer knappen halben Stunde dort, der Blick von oben auf die Küste und das Meer ist eine Wucht.

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Ierápetra

Zur besseren Orientierung auf der Landkarte: Die Stadt liegt auf der Südseite, an der schmalsten Stelle der Insel, von der Nordküste nur etwa 15 Kilometer entfernt. Neben einem langen Strand am Nordende der Promenade gönnt Ierápetra sich einen kleinen Strand neben dem Hafen in der Innenstadt, beide sind hellgrau und kieselig und bei Touristen nicht sehr bekannt, daher entsprechend ruhig. Das Städtchen selbst ist unaufgeregt freundlich, man lebt vom Gemüse- und Obstanbau der Umgebung, und das ganz gut: Ierápetra ist eine der reichsten Städte Griechenlands. Am Hafen entlang locken gemütliche Tavernen und Cafés, dahinter liegt das einstige türkische Viertel. Und auch die Venezianer haben ihre Visitenkarte hier gelassen, in Form einer alten Festung, gleich neben dem Hafenstrand. Ein schöner Ort für die Übernachtung zwischendurch.

Paleochóra

Das frühere Fischerdorf Paleochóra liegt auf einer Halbinsel im Südwesten Kretas, man genießt auf beiden Seiten der Halbinsel einen flach abfallenden Sandstrand: Im Osten den gepflegten Kieselstrand vor den Tavernen und Hotels, im Westen den feinen Sandstrand mit vielen Bars und Cafés. Vom östlich gelegenen Strand sieht man bei klarem Wetter in gut 50 Kilometern Entfernung die Insel Gávdos, von rund 80 Menschen bewohnt und ein Ziel von Reisenden, die mal eine Pause von ihren Artgenossen brauchen. Gávdos besteht in erster Linie aus Felsen, Ziegen und ein paar verlassenen Dörfern, in deren Ruinen im Sommer viele Teilzeitaussteiger aus aller Welt dankbar Unterschlupf finden. Die Insel ist der offiziell südlichste Punkt Europas - etwa 300 Kilometer weiter südlich beginnt mit der Küste Libyens der afrikanische Kontinent.

Falassarná

Vergleichen mit der kretischen Südküste ist die schmale Westküste recht still, und besonders die Bucht von Falassarná am Fuß der Halbinsel Gramvoússa macht wenig von sich reden. Das liegt auch daran, dass die Einheimischen sich nicht viel Mühe mit der touristischen Erschließung geben: Die Bucht steht unter Naturschutz, es darf nicht gebaut werden, und so wendet man sich lieber dem einträglichen Anbau von Gurken und Tomaten zu, wie die riesigen Kunststoffplanen auf den Feldern bei der Anfahrt schnell erkennen lassen. Der Schönheit des Strandes tut das keinen Abbruch, sein Sand ist weiß und weich, und nördlich vom großen Dünenstrand liegen, durch Felsen abgetrennt, mehrere kleinere Strände und Buchten. Einige dieser Nischen sind bei Nudisten beliebt, hoffentlich cremen Sie sich gut ein.

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Autor
Burkhard Maria Zimmermann