Europa

Spannende Metropolen wie Amsterdam, Barcelona, London, Paris, lange Sandstrände am Mittelmeer, schroffe Küsten, schöne Inseln. In Europa locken zahlreiche Reiseziele. Wir stellen die besten vor und geben Tipps für die Urlaubsplanung.

Reiseziele in Europa

Georgien, Belgien, Dänemark, Deutschland, England, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Niederlande, Nordirland, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schottland, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Wales, Zypern

Im Juni verwandelt sich die Hochebene von Castelluccio in ein Blumenmeer.
Umbrien & Marken
Die schönsten Blumenwiesen Italiens

Im Grenzgebiet zwischen Umbrien und Marken trieben den alten Sagen zufolge Feen, Dämonen und Hexen ihr Unwesen. Heute finden Wanderer ihr Glück im Nationalpark Monti Sibillini in einer märchenhaften Welt aus kahlen Buckelbergen und weiten Hochebenen, die von einem grünen Schleier überzogen zu sein scheinen. Und die sich im Frühsommer, zur Blütezeit, in die prächtigsten, buntesten Blumenwiesen des Landes verwandeln.

Kunstvoll: Treibholz in der Cala di Forno, Toskana.
Toskana
Die wilde Küste der Maremma

Das Gegenstück zur weltberühmten Toskana der gepflegten Weinberge und komfortablen Landhäuser ist die Küste der Maremma – wild, waldreich und wirklich einsam. Früher ein von Piraten und Malaria heimgesuchter Landstrich, bietet sie heute mitten in Italien ein völlig unbebautes, unverfälschtes Stück Küstenlandschaft und entsprechend authentische Badefreuden.

Perfekt für Radler: die schnurgeraden Sträßchen entlang Kanälen und Lagunen im Po-Delta.
Emilia-Romagna
Wasser, Weite und viel Himmel

Als wär’s ein Stück von Holland: Das tellerflache Po-Delta ist ein echtes Paradies für Radfahrer – und hat mit seinen unzähligen Kanälen, Teichen und Dämmen auf den ersten Blick nur wenig Mediterranes an sich. Doch es gehören auch echt italienische Kultur-Schätze wie das venezianisch anmutende Städtchen Comacchio und die 1.000 Jahre alte Benediktinerabtei von Pomposa zum Park, der UNESCO-Biosphärenreservat ist.

Promotion
Die Perle der Cinque Terre: Vernazza und sein pittoresker Hafen.
Ligurien
Kleiner Park mit großer Wirkung

Fünf bunte Fischerdörfer an einer unzugänglichen Felsküste, von Menschenhand mühsam terrassierte Steilhänge, winzige Weinberge und schwindelerregende Verbindungspfade hoch über dem Meer: Der kleine ligurische Nationalpark, ein UNESCO-Welterbe, schützt ein Stück einzigartiger Kulturlandschaft, zu deren Schaffung Landwirtschaft und Traditionen ebenso viel beigetragen haben wie Mutter Natur.

Hoch hinauf: Kletterer am Campanile di Valmontanaia.
Friaul-Julisch Venetien
Im Wilden Osten der Dolomiten

Der wildeste, ursprünglichste Teil des UNESCO-Welterbes Dolomiten liegt ganz in ihrem Osten, in der Region Friaul-Julisch Venetien im Parco Naturale Dolomiti Friulane. Hier hat sich völlig ungestört von menschlichen Interventionen ein Stück authentischer Gebirgswelt erhalten, in dem Wanderer und Bergsteiger noch die wahre Natur der berühmten »Bleichen Berge« erleben können.

Barocke Wasserspiele im Garten von Valsanzibio in Venetien.
Venetien
Vulkanische Märchenwelt mit Kureffekt

Die höchsten hügelförmigen Erhebungen der ganzen Po-Ebene liegen gleich vor den Toren Paduas: Es sind die Colli Euganei im gleichnamigen Naturpark, längst erloschene Vulkane, die als dicht bewaldete Kegel eine eindrucksvolle Kulisse für renommierte Thermalbäder wie Abano, Galzignano und Montegrotto darstellen. Im Parkgebiet gedeihen aber auch exzellenter Wein, Oliven und viel Obst.

Abendliches Alpenglühen: Blick auf den Schlern, dahinter der Rosengarten (Trentino-Südtirol).
Trentino-Südtirol
Von Zwergenkönigen und Teufelskrallen

Die leuchtenden Felsgipfel der Dolomiten sind eine der grandiosesten Gebirgslandschaften der Welt. Doch erst im Kontrast mit den bäuerlichen Kulturlandschaften der tieferen Lagen, mit den tiefgrünen Wäldern und Almwiesen, entsteht die unverwechselbare Schönheit dieser Berge, die man im Naturpark Schlern-Rosengarten (Parco Naturale Sciliar-Catinaccio), Südtirols ältestem Naturpark, in konzentrierter Form erleben kann.

Einsame Bergseen laden zur eiskalten Erfrischung in den Ortler-Aplen ein.
Lombardei & Trentino-Südtirol
In luftigen Höhen

70 Gipfel mit über 3.000 Meter Höhe, fast 100 Gletscher und hochalpine Szenarien ohnegleichen: Die gewaltige Ortlergruppe ist der geographische und ideelle Mittelpunkt des zweitgrößten Nationalpark Italiens, des Parco Naturale Sciliar-Catinaccio. Dieser wiederum gilt als das Herz der Zentralalpen. Kein Wunder, dass es seit Jahren Bemühungen gibt, ihn mit benachbarten Schutzgebieten zum größten Naturpark Europas zusammenzuschließen.

Frei lebende Pferde im Valle Intrasca, im Nordosten des Nationalparks Val Grande
Piemont
Wildnis in höchster Konzentration

Nur einen Katzensprung von Palmen und Cafés des Lago Maggiore entfernt liegt eine der ursprünglichsten und ausgedehntesten Wilderness-Regionen ganz Europas. In den menschenleeren Kastanien- und Buchenwäldern, auf den einsamen Almen und windverblasenen Gebirgsgraten des Nationalparks Val Grande ist der Wanderer auf sich gestellt. Nicht einmal Handys funktionieren. Und das ist gut so.

Leicht zu besteigen: der Viertausender Gran Paradiso
Aostatal & Piemont
Im Königreich des Steinbocks

Wo einst die savoyische Königsfamilie mit Begeisterung auf die Jagd ging, befindet sich heute der älteste und berühmteste Nationalpark Italiens: il Parco Nazionale Gran Paradiso. In hochalpinem Ambiente und halb auf piemontesischem, halb auf aostanischem Boden gelegen, steht zwischen Felsgipfeln, Gletschern und Jagdhütten immer noch der Steinbock im absoluten Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Anzeige

[vorherige Seite] [nächste Seite] 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 [...]