Europa

Spannende Metropolen wie Amsterdam, Barcelona, London, Paris, lange Sandstrände am Mittelmeer, schroffe Küsten, schöne Inseln. In Europa locken zahlreiche Reiseziele. Wir stellen die besten vor und geben Tipps für die Urlaubsplanung.

Reiseziele in Europa

Georgien, Belgien, Dänemark, Deutschland, England, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Niederlande, Nordirland, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schottland, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Wales, Zypern

Unauffällig: An ruhigen Tagen wirkt Europas größter aktiver Vulkan fast wie ein ganz normaler Berg – der Etna auf der italienischen Insel Sizilien.
Sizilien
Rund um den Feuer spuckenden Riesen

Seine Bewohner hält der 600.000 Jahre alte Vulkan im Osten Siziliens mit permanenten Eruptionen, Flankenausbrüchen und Ascheregen in Atem. Seine Besucher fasziniert er mit schwarzen Mondlandschaften, üppiger mediterraner Vegetation und zahlreichen Exkursionsmöglichkeiten. Und mit einem Rotwein, der selbst den besten Burgundern Konkurrenz macht.

Auch Kühe dürfen hier nur mit den Füßen ins Wasser: im Lago Cecita gilt Badeverbot (Kalabrien).
Kalabrien
Ein Stück Norden tief im Süden

Feuchte und kühle Kiefernwälder, Kuhweiden und glucksende Bergbäche: Das Hochplateau der Sila, ein UNESCO-Biosphärenreservat, wirkt trotz seiner Lage im südlichsten Zipfel Italiens, nur jeweils einen Katzensprung von Ionischem und Tyrrhenischem Meer entfernt, wie eine nordeuropäische Enklave. In der sich Wölfe und endemische Eichhörnchen, Segler und Skifahrer gleichermaßen wohlfühlen.

Wie in Stein gemeißelt: die uralte Höhlenstadt Matera auf einer felsigen Landzunge in der Region Basilicata.
Basilikata
Wo Menschen in Höhlen lebten

Eine urzeitliche, fast biblische Atmosphäre liegt über der Murgia Materana, dem rauen Hochplateau jenseits der Gravina-Schlucht und gleichnamigen Naturpark. Kaum ein Mensch ist unterwegs in den tiefen Canyons und auf den sonnenverbrannten Anhöhen. Nur ein paar Schafherden zupfen an Silbersalbei und Thymian. Und doch ist dieses schroffe Terrain seit Menschengedenken Kulturland.

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Klarer Geheimtipp: die Baia di Infreschi bei Marina di Camerata (Kampanien).
Kampanien
Grotten, Schluchten und Strandleben vom Feinsten

Im Süden des lebhaften, dicht besiedelten Kampaniens liegt auf der über weite Teile unberührten Halbinsel Cilento das zweitgrößte Schutzgebiet Italiens. Es steckt voller Überraschungen: Grüne Schlucht- und Flusslandschaften und Bilderbuchstrände gehören ebenso dazu wie perfekt erhaltene griechische Tempel und die weiß leuchtenden »Dolomiten des Südens«.

Klassisches Apulien: Klatschmohn, Olivenbäume und Trockenmauern
Apulien
Wo einst die Staufer Falken jagten

In Sichtweite der Adriaküste hat sich eine der letzten Steppenlandschaften des Mittelmeers erhalten – wild, weit und wasserarm. Mit ihr haben die architektonischen Zeugnisse einer uralten bäuerlichen Kultur überlebt, in der Menschen ihrer steinigen Heimat abrangen, was sie zum Leben benötigten. Kulturelles Highlight im Nationalpark Alta Murgia: das Schloss Castel del Monte des Stauferkönigs Friedrich II., der hier auf Raubvogeljagd ging.

Von Barrea geht der Blick weit über den gleichnamigen See.
Molise, Abruzzen & Latium
Wölfe, Gämsen, Hirsche

In den dichten, völlig menschenleeren Wäldern dieses süditalienischen Parks begann vor 50 Jahren der damals fast ausgestorbene Wolf, sich wieder zu vermehren. Um von hier aus den Apennin zurückzuerobern, bis hoch in die Alpen. Aber auch die restliche Tierwelt des Parks im Grenzgebiet von Abruzzen, Molise und Latium kann sich sehen lassen.

Und nachts heulen die Wölfe. Schäferunterstand im Majella-Gebirge.
Abruzzen
Der Heilige Berg und seine Einsiedeleien

In der Abgelegenheit des Majella-Gebirgsstock konnten sich alle frei entfalten: die zahlreichen Einsiedler, die sich hier seit dem frühen Mittelalter in die Kalksteinhöhlen zurückzogen. Die Pflanzenwelt, die mit 124 endemischen Arten besonders reich an lokalen Besonderheiten ist. Und auch die wilden Tiere. Denn in der Majella sind Wölfe zu Hause, Bären, Wildkatzen und Königsadler.

Kilometerlange Dünen säumen die Küste nördlich des Monte Circeo (Latium).
Latium
Bunte Mischung vor den Toren Roms

Im vermutlich vielseitigsten Nationalpark Italiens, einem UNESCO-Biosphärenreservat, weiß der Besucher gar nicht, was er zuerst tun soll: durch die Dünenlandschaft radeln? In den ausgedehnten Auwäldern spazierengehen? Birdwatching an den Lagunen? Eine Bergtour auf den Monte Circeo? Oder sich einfach an den Strand legen? Ach ja: Die rationalistische Architektur des Städtchens Sabaudia gehört ebenfalls zum Parkinventar!

Die ausgedehnten Laubwälder im Nationalpark Gran Sasso e Monti della Laga gehen bis auf die alten Römer zurück.
Marken, Abruzzen & Latium
Ein ganz besonderer Wasser-Park

Zwei Gebirgsmassive beherrschen diesen Nationalpark im grünen Zentrum Italiens: der Gran Sasso d’Italia und die Monti della Laga. Majestätisch und von gewaltigen, vertikalen Felswänden geprägt der eine, mit weich geschliffenen Kuppen, Bergbächen und Wasserfällen der andere. Gletscher haben das Terrain geformt und für eine mit 2.651 Arten ungewöhnlich reiche Pflanzenvielfalt gesorgt.

Im Juni verwandelt sich die Hochebene von Castelluccio in ein Blumenmeer.
Umbrien & Marken
Die schönsten Blumenwiesen Italiens

Im Grenzgebiet zwischen Umbrien und Marken trieben den alten Sagen zufolge Feen, Dämonen und Hexen ihr Unwesen. Heute finden Wanderer ihr Glück im Nationalpark Monti Sibillini in einer märchenhaften Welt aus kahlen Buckelbergen und weiten Hochebenen, die von einem grünen Schleier überzogen zu sein scheinen. Und die sich im Frühsommer, zur Blütezeit, in die prächtigsten, buntesten Blumenwiesen des Landes verwandeln.

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