Deutschland

Willkommen an Rhein und Neckar Die schönsten Plätze an der Mannheimer Uferzone

Reißinsel Mannheim
       
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Reißinsel am Rhein

WILDES AUENLAND

Eine Pforte an der Kuckucksinsel gibt den Weg in die Auenlandschaft der Reißinsel frei. In einen Rheinbogen schmiegt sich die Insel, die eigentlich gar keine ist, sondern ein Naturschutzgebiet von rund 100 Hektar Fläche, dessen Nordteil als sogenannter Bannwald sich selbst überlassen ist. Der Weg zum

Flussufer führt durch eine Streuobstwiese und vorbei an den schmalen Altarmen des Rheins, die das Gebiet durchziehen und oft auch überschwemmen. Wuchtige Silberweiden und Pappeln wachsen hier, das Licht fällt durch die Kronen, der Wind pfeift durchs Geäst. Der Bankier Carl Reiß kaufte das Gelände 1881 mit der Absicht, hier Ton abzubauen. Doch die wilde Schönheit des damals noch Fasaneninsel genannten Auwalds berührten ihn so sehr, dass er seine Pläne aufgab und das Areal seiner Heimatstadt vermachte, die den Schutz des besonders für Vögel wichtigen Rückzugsorts fortführte. Für Besucher ist die Reißinsel dennoch den Großteil des Jahres geöffnet: Auf einem gut vier Kilometer langen Rundweg kann man diese besondere Landschaft erleben.

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Die Reißinsel liegt westlich des Stadtteils Neckarau. Während der Vogelbrutzeit (1. März bis 30. Juni) ist der Zutritt zur Insel gesperrt.

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