München

Fotoschule: Foodfotografie Worauf achtet ein Profi bei der Food-Fotografie?

Fotoschule Food

1.Licht

Markus Bassler
Markus Bassler

fotografiert seit 20 Jahren Köche und ihre Kreationen. Er kann gut ver­stehen, dass heute jeder kulinarische Erlebnisse mit dem Smartphone festhält. Als er die Münchner Wirts­häuser besuchte, wurde ihm einmal mehr klar, worauf es dabei ankommt.

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Fotografie bedeutet, mit Licht zu zeichnen, deshalb ist die Lichtsituation vor Ort elementar. Ein Fenster und Tageslicht? Perfekt. Eine Lichtröhre im Imbiss? Nichts wie weg! Unter Neon-Sparbirnen und selbst LEDs kommt fast jedes Gericht befremdlich und kalt rüber.

2. Umgebung

Es wäre schade, sich nur mit dem Essen zu beschäftigen und den Hintergrund zu übersehen: Im Restaurant sind das Teller und Schüsseln, Streetfood wird oft in der Hand gehalten. Gehen Sie nicht zu nah ran, um Farben und Formen und das Gericht zur Geltung kommen zu lassen!

3. Zubereitung

Die Kunst liegt im Kochen und Anrichten. Ich habe nie etwas Grauenhaftes wie Lack oder Chemie auf ein Essen gegeben, höchstens mit einem Pinsel oder Zerstäuber etwas Speiseöl oder Wasser. Am besten kommt das Essen frisch auf den Tisch und vor die Linse.

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