Reiseziele

Ökotourismus Zehn schöne Eco-Lodges

Kolarbyn Eco-Lodge
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La Clairière Bio & Spa Hotel – Frankreich

Umgeben vom Wald des Naturparks Nordvogesen mitten im Elsass liegt das Bio- und Spa-Hotel La Clairière. Das Familienunternehmen wird von den Geschwistern Lisbeth und Kareen betrieben, die das 1981 eröffnete Hotel ihrer Eltern seit 2007 in den Dienst einer nachhaltigen und ökologischen Lebensweise gestellt haben. Maßnahmen wie die Nutzung erneuerbarer Energien, die Verwendung von Bettwäsche aus Bio-Textilien und Naturlatex-Matratzen sowie die Reduzierung und Weiterverwertung von Verpackungsabfällen zeugen davon. Außerdem erhielt die Küche von La Clairière als erstes Hotel-Restaurant Frankreichs ein Bio-Zertifikat. Infos: 50 Zimmer, Doppelzimmer ab 210 Euro, www.la-clairiere.com

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Tembo Kijani – Tansania

Dass man ohne Mangel an westlichen Standards mitten in Afrika ökologisch leben kann, beweist Tembo Kijani - die Eco-Lodge in Pangani, Tansania. "Von der Natur nehmen und der Natur zurückgeben", lautet die Devise. Besonders auf eine ökologische Bauweise, die Stromversorgung und eine nachhaltige Abfallwirtschaft wird Wert gelegt. Die Dächer aller Gebäude in Tembo Kijani sind die für die Gegend typischen Makuti Dächer, hergestellt aus trockenen Kokosnusswedeln. Strom wird durch Wind- und Solarenergie gewonnen, die beide das Jahr hindurch verfügbar sind. Das Hauptkonzept der Abfallwirtschaft in Tembo Kijani ist das Vermeiden von Abfall. Wenn Abfall unvermeidbar ist, gilt es, ihn zu recyclen. Übernachtungen sind in einer gemütlichen, erhöhten Buschbanda oder einem ausladenden Bungalow mit Meeresblick möglich. Infos: 4 Buschbandas, 3 Meerbungalows, Doppelzimmer ab 110 Euro inklusive Vollpension, www.pangani-ecolodge.com

Ecohotel Roma – Italien

Das umweltbewusste Drei-Sterne-Hotel Roma liegt mitten im Naturschutzgebiet der Valle dei Casali - einem breiten Streifen Naturlandschaft im Stadtbereich von Rom. Das Hotel bietet eine gute Mischung aus Natur- und Stadtnähe, denn von hier aus ist man schnell im Zentrum der italienischen Hauptstadt. Kostenlos zur Verfügung stehende Fahrräder und Elektroroller, die gemietet werden können, erleichtern die Mobilität und tragen zu einem umweltbewussten Aufenthalt bei. Zur Reinigung der Zimmer werden ausschließlich biologische Reinigungsmittel benutzt. Das Hotel selbst verfügt über helle Räume, eine Veranda und einen Garten. Infos: Doppelzimmer ab 95 Euro, www.ecohotelroma.com

Kolarbyn Eco-Lodge – Schweden

Auf etwas ungewöhnliche Art übernachtet man in der Kolarbyn Eco-Lodge im Süden Schwedens. Die Herberge bei Skinnskatteberg, etwa 170 Kilometer nordwestlich von Stockholm entfernt, besteht aus zwölf gemütlichen Köhlerhütten im Fichtenwald. Wer Luxus und Massagen will, ist hier fehl am Platz. In zwei Kojen mit Lammfellen und Schlafsäcken wird genächtigt, Strom und fließend Wasser gibt es nicht. Ohne Zweifel geht ein Aufenthalt in der Kolarbyn Eco-Lodge Hand in Hand mit der Natur und ist sehr ursprünglich. Das Holz zum Heizen wird eigenhändig geschlagen, das Essen aus dem Vorratshäuschen muss geholt und über dem Feuer selbst zubereitet werden. Infos: 12 Zimmer, ab 60 Euro pro Person, www.wildsweden.com

Great Ocean Ecolodge – Australien

Aus gerade einmal fünf Zimmern besteht die Great Ocean Ecolodge, gelegen am Rande des Great Otway National Park im Bundesstaat Victoria. Das uneigennützige Hotel, das vom Conservation Ecology Centre gegründet und betrieben wird, wurde im Mai 2013 vom National Geographic Traveler Magazin zu einer der weltweit besten Eco-Lodges gekürt. Der Ökogedanke spiegelt sich im gesamten Hotelbetrieb wieder: So wird zum Beispiel auf eine traditionelle Strom- und Wasserversorgung verzichtet, stattdessen dienen Solarkraft und Regenwasser als Quelle. Von jedem Zimmer des solarbetriebenen Lehmziegelhauses überblickt man Felder, auf denen wilde Kängurus leben. Tiere spielen generell eine große Rolle: Jeder Cent Profit der Great Ocean Ecolodge fließt direkt in Artenschutz-Projekte für wildlebende Koalas, Kängurus und Tiger. Expeditionen können zusätzlich gebucht werden. Infos: 5 Zimmer, Doppelzimmer ab 280 Euro, www.greatoceanecolodge.com

Misool Eco Resort – Indonesien

13 Bungalows, gebaut aus wiederverwertetem Treibholz, bilden auf einer privaten Insel in Indonesien das Misool Eco Resort. Tauch- und Paddelfans kommen hier im azurblauen Wasser des umliegenden 465 Quadratkilometer großen Meeresschutzgebietes besonders auf ihre Kosten. Nicht nur ökologische, auch gute soziale Bedingungen sind den Betreibern wichtig. So wird neben nachhaltigen Maßnahmen beim Wohnen viel Aufmerksamkeit der Ausbildung der lokalen Angestellten und Nachbarn gewidmet. Infos: 13 Zimmer, Bungalow ab 579 Euro für 7 Nächte (Minimum), www.misoolecoresort.com

Hotel Jardim Atlântico
Hotel Jardim Atlântico
In Harmonie mit der Natur: Hotel Jardim Atlântico
Hotel Jardim Atlântico – Portugal

Jardim Atlântico ist das erste Eco-zertifizierte Hotel auf der iberischen Halbinsel. Es liegt im Südwesten von Madeira. Seit 1993 folgt man hier der Philosophie "In Harmonie mir der Natur leben". Übernachtet wird in Apartments oder Bungalows, die nach dem Feng-Shui-Prinzip eingerichtet sind. Um den Energiefluss, das sogenannte "Chi", zu verstärken, hängen in vielen Räumen Windspiele an der Decke. In Schlafzimmern wird unter anderem auf dekorative Elemente verzichtet, um dem Energiefluss ausreichend Platz zu geben. Freunde von Massagen und anderen Anwendungen kommen im hauseigenen Vital Center auf ihre Kosten. Im Restaurant des Jardim Atlântico legt der Chefkoch Wert auf vollwertige naturbelassene regionale Speisen. Für Vegetarier gibt es eine gesonderte Speisekarte mit einer Auswahl verschiedenster Gerichte. Infos: Doppelzimmer ab 110 Euro, www.jardimatlantico.com

Cree Village Eco Lodge – Kanada

Die Cree Village Ecolodge am Moose River im Norden Ontarios ist die erste von Ureinwohnern betriebene Lodge auf der Nordhalbkugel. Ihr Umweltbewusstsein spiegelt sich in der Verwendung von Bio-Materialien für Teppiche, Decken und Bettbezüge, Bio-Seife und der Nutzung von Trockentoiletten wieder. Als Gast kann man - je nach Jahreszeit - den beschaulichen Moose River mit dem Kajak befahren oder Langlaufski fahren. Infos: 20 Zimmer, Doppelzimmer ab 170 Euro, www.creevillage.com

Taziry – Ägypten

Ein Öko-Tourismus-Konzept verfolgt die Eco-Lodge Taziry in Siwa, eine Oase im Westen Ägyptens. Die Gebäude sind auf traditionelle Art aus Lehmziegeln und getrockneten Palmenstämmen gebaut. In der Küche wird ausschließlich mit Bio-Produkten gekocht, ein Teil der Lebensmittel wird selbst angebaut. Am Abend beleuchten Öllampen und Kerzen die Räume. Tagsüber werden Wüstenexkursionen und Reitausflüge auf Kamelen und Pferden der eigenen Züchtung angeboten. Infos: 30 Zimmer, Doppelzimmer ab 110 Euro, www.taziry.com

Jicaro Island Ecolodge – Nicaragua

Für diejenigen, die etwas tiefer in die Tasche greifen können, empfiehlt sich ein Aufenthalt in der Jicaro Island Ecolodge. Auf einer privaten Insel im Lake Nicaragua liegen die "Casitas" - kleine Häuschen aus regionalem, von der Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance zertifiziertem Holz. Solarplatten versorgen sowohl die Gäste als auch die Küche mit heißem Wasser, zur Reinigung werden ausschließlich Bio-Produkte verwendet. Statt einer stromfressenden Klimaanlage bedient man sich diverser Ventilationsmöglichkeiten, die genügen, um die Wärme in den Räumen zu reduzieren. Nicht nur bei den Speisen wird auf Lokalität geachtet, sondern auch in Bezug auf die Angestellten. Infos: 9 Häuser, Doppelzimmer ab 290 Euro, www.jicarolodge.com

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Autor
Anika Haberecht