Mallorca

Badetour Mallorcas Strände im Süden

Es Trenc

Mallorca bietet zahlreiche, traumhafte und sehr unterschiedliche Strände. Wir zeigen Ihnen besuchenswerte Strände im Süden der beliebten Baleareninsel - von langen, weißen Sandstränden bis hin zu versteckten, urigen Buchten.

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An der Cala de Deià, unterhalb des früheren Künstlerortes Deià, fällt das Gebirge dramatisch ins Meer – das hat die Küste bis heute vor einem Ansturm der Touristen bewahrt.

Reine Fahrzeit: 45 Minuten

Kilometer: ca. 30 Kilometer

Was kann ich erwarten? Kleine Buchten und lange Sandstrände. 

Für wen geeignet? Ruhebedürftige Wasserratten.

Übersicht: Strände im Süden Mallorcas

Faro Ses Salines

Es Caragol

Cala en Tugores

Colònia de Sant Jordi​

Ses Covetes

Etappe 1: Der südlichste Strand Mallorcas, Faro Ses Salines

Plaja Es Trenc auf Mallorca.

Sie starten die Strandroute am südlichsten Zipfel der Baleareninsel. Dort steht der Faro Ses Salines, ein kleiner hübscher Leuchtturm. Zwar ist die Küste hier felsig, aber wenn Sie die kleinen Abschnitte der Sandstrände (östlich des Leuchtturms) erreicht haben, werden Sie mit Ruhe und Idylle belohnt. Hier werden Sie weder von Touristenmassen noch von überfüllten Strandbars gestört - denn Gastronomiebetriebe gibt es hier nicht. Praktisch: Ein mobiler Händler versorgt im Sommer die Freunde der Abgelegenheit mit kühlen Drinks und Snacks.

Etappe 2: Die Ruhe genießen, Es Caragol

Nach nur zehn Minuten Autofahrt werden Sie vom Kontrast zum felsigen Südzipfel überrascht: dem breiten, weißen Sandstrand „Es Caragol“. Auch dieser Strand überzeugt durch seine Naturbelassenheit. Und nicht nur das: durch die flachen Felsen, die die Bucht eingrenzen, ist das herrlich türkisfarbene Wasser relativ ruhig, sodass Sie hier wunderbar schnorcheln können. Denken Sie auch an diesem Strand daran, sich selbst zu verpflegen, da keinerlei Kioske oder Ähnliches zur Verfügung stehen.

Etappe 3: Die urige Bucht Cala en Tugores

Bevor Sie sich dem Städtchen Colonia de Sant Jordi nähern, machen Sie in der Bucht von „Cala en Tugores“ Halt. Warum? Die U-förmige, von Pinien und Wacholder umgebene Bucht bezaubert durch ihre Abgeschiedenheit und das kristallklare Wasser. Hier genießen Sie die Ruhe fernab des Trubels, den Sie an manch anderer Stelle auf Mallorca zur Genüge haben. Dementsprechend gibt es keinen Parkplatz direkt vor dem Strand. Sie legen einen schönen Fußweg durch die unberührte Natur zurück. Die Abgeschiedenheit führt auch mit sich, dass es hier keine Gastronomie und keinen Badeservice gibt. Packen Sie sich also einen kleinen Proviantbeutel, damit Sie den Strandaufenthalt ohne Hungergefühle genießen können. 

Etappe 4: Lebhaft am Strand von Colònia de Sant Jordi

Eine der Lieblingsreiseziele der Deutschen gefällt auch unserer Kolumnistin Silke Wichert, sie war schon fünfmal auf Mallorca. Unter anderem in der Bucht von Puerto de Sóller auf einer Hochzeit.

Wer seinen Strandbesuch nicht so einsam, sondern doch lieber unter Menschen verbringen möchte, begibt sich an den Strand an der Promenade des Städtchens Colònia de Sant Jordi. Dort haben Sie einen schönen Blick auf die vielen kleine Boote, die in der Bucht liegen. Strohsonnenschirme spenden Ihnen Schatten und in den vielen Restaurants und Cafès haben Sie die Qual der Wahl: Im beliebten Restaurant Port Blau bekommen Sie frisch gefangenen Fisch, Paella oder einfach nur ein kühles Getränk oder einen Kaffee. 

Etappe 5: Den weißen Sandstrand genießen, Ses Covetes

Von den kleinen, abgelegenen Buchten und dem kleinen Fischerörtchen Colònia de Sant Jordi begeben Sie sich ca. 13 Kilometer weiter an den weißen, langen Sandstrand zwischen Sa Rapita und Ses Covetes. Dieser überzeugt durch seine Weitläufigkeit und seine Natürlichkeit: statt bunter Sonnenschirme schützen hier Strohschirme die Badegäste vor der Sonne. Da das Wasser die ersten 300 Meter relativ flach ist, ist es wunderschön türkisblau. Wer den Sonnenuntergang nicht auf einem der flachen Felsen sitzend beobachten will, kehrt in der beliebten Bar "Chiringuito Ses Covetes" ein. Dort sorgen am Wochenende nicht selten Live-Bands für den passenden Sound. 

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Autor
Hannah Krautwald