Wien

Wien Die drei beliebtesten Grätzl in Wien

Wien

Das dürfen Sie keinesfalls verpassen: diese sogenannten Grätzl-Viertel in Wien gehören zu den Must-See-Plätzen Wiens während Ihres Städtetrips:

Anzeige

Yppenplatz

Multikulti und jede Menge guter Geschmack: Selbst die Klassiker der Wiener Küche bekommen hier neue Würze

Wien Rathaus
In Wien liegt der Orient im Westen: Auf dem Brunnenmarkt (montags bis samstags) zwischen Yppenplatz und Thaliastraße stapeln sich Granatäpfel und Grapefruits, Fladenbrote und frischer Koriander. Gut ein Drittel der Anwohner stammt nicht aus Österreich. Bis zur Jahrtausendwende galt das Viertel als »Little Istanbul« und Problembezirk, seitdem aber haben Künstler und Feinschmecker das wohl bunteste Grätzl der Stadt – liebevoll »Yppe« genannt – entdeckt und bereichert. Seit 2017 pimpt etwa die gemütliche Völlerei Wiener Klassiker auf: geschmorten Karfiol, Käsknöpfle, Kalbswangerl & Co. Das ebenso neue Marktlokal Mani setzt dagegen auf moderne orientalische Gerichte wie Teigrollen mit Pulled Beef oder Linsensuppe mit Minzbutter. Geradezu klassisch dagegen: das Restaurant Kent mit türkischer Hausmannskost.

Adressen: 

Splittelberg

Verführerisch gemütlich: Gleich hinter dem Museumsquartier wird die Hauptstadt zum Dorf

Die meisten geraten per Zufall hierher: Man bummelt durchs Museumsquartier, steht plötzlich am Hinterausgang an der Breiten Gasse, läuft neugierig um die Ecke in die Siebensterngasse – und sieht rechts die hübsche Spittelberggasse abzweigen: Biedermeierhäuser reihen sich aneinander, Leute sitzen draußen bei Wein oder Kaffee – auf einmal ist aus der Stadt ein Dorf geworden.

Spittelberg
Das Spittelbergviertel verführt Besucher schnell. Im Amerlingbeisl speist man in einem von Wein überwucherten Innenhof Wiener Küche, im Café das möbel genießt man auf Designermöbeln guten Kaffee und selbstgemachte Kuchen, und Das Spittelberg kombiniert asiatische und einheimische Spezialitäten wie Dim Sum mit Kalbsbries und Flusskrebsen. Wer nach der Idylle wieder Trubel sucht: Einfach die Stiftgasse gerade durch, und man steht auf der Mariahilfer Straße, Wiens größter Einkaufsmeile.

Adressen: 

Karmelitermarkt

Kneipen und Cafés säumen den Marktplatz im alten jüdischen Viertel. Ein Großstadtidyll, keine zehn Minuten vom Zentrum entfernt

Hotel Daniel Wien
Pastellfarben leuchten die Fassaden rings um den Markt, an den Ständen gibt’s Semmeln oder Vorarlberger Käse, auf der Bank vorm Café Einfahrt nippen die Gäste an der Melange oder am Craft Beer. Drüben in der Pizza Mari backen Pizzen mit Büffelmozzarella oder Schinken aus dem Burgenland im Steinofen. Dabei begann die Geschichte dieses Großstadtidylls mit einem Verbrechen: 1670 ließ Kaiser Leopold I. alle Juden aus Wien vertreiben und die Synagogen abreißen; auf dem gewonnenen Platz vor der Karmeliterkirche entstand der Markt. Im k. u. k. Reich brachten jüdische Einwanderer eine neue Blüte, dann kam der Holocaust, der Markt verschwand. Heute belebt die wieder wachsende jüdische Gemeinde das Grätzl im 2. Bezirk. Bestes Beispiel: das Tewa – für Falafel, Hummus, Tahina & Co. pilgern auch die Bewohner anderer Bezirke hierher.

Adressen:

Promotion