Wien

Österreich Die beliebtesten Museen in Wien

Sisi Musuem am Hof Wien

Kunsthistorisches Musuem 

Kunsthistorisches Museum
An der Ringstraße steht der mächtige Bau des Kunsthistorischen Museums (KHM). Seine Sammlung ist sehr umfangreich und deckt viele Epochen ab: Kunst der Antike, mehr als 17 000 ägyptisch-orientalische Objekte und zahlreiche Gemälde von Tizian, Tintoretto, Rubens, van Dyck, Dürer, Cranach, Rembrandt, Vermeer und Velázquez. Manch einen mag diese Vielzahl alter Meister einschüchtern. Unser Tipp: Nehmen Sie allen Mut zur Lücke zusammen! Steuern Sie ganz gezielt einzelne Räume an, und genießen Sie die Kunstschätze dort dann in aller Ruhe und Ausführlichkeit! Folgende legen wir Ihnen besonders ans Herz:

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Bruegel-Raum, Saal X der Gemäldegalerie

Wiener Riesenrad
So viele bedeutende Werke von Pieter Bruegel d. Ä. (um 1525-1569) können Sie nirgendwo sonst an einem Ort erleben: die »Bauernhochzeit«, die »Kinderspiele«, den »Turmbau zu Babel« oder die »Jäger im Schnee«. Wie auf Wimmelbildern kann man in diesen Werken jede Menge kleiner Szenen und Details entdecken. Und so oft man sie in Kunstkalendern gesehen haben mag, im Original haben sie eine ganz andere Wucht. Und unter der Woche haben Sie den Raum vormittags vielleicht sogar für sich.

Raum XXVII der Kunstkammer

Dreidimensional ist ein faszinierendes Werk in Raum XXVII der Kunstkammer: Hans Schlottheims Automat in Gestalt eines Schiffes von 1585. Es ist ein verschwenderisch ausgeschmücktes Artefakt, das eine Fregatte unter vollen Segeln darstellt. Dank einer ausgeklügelten Mechanik musiziert und trommelt die Besatzung – einst wohl zur Erheiterung der Gäste Rudolfs II., für den Schlottheim dieses Meisterwerk der Feinmechanik baute. 

Kuppelhalle im 1. Stock

Es gibt zwei gute Gründe, um schließlich noch in der Kuppelhalle im 1. Stock zu verweilen. Erstens ist sie das architektonische Highlight. Dort können Sie sich am besten einen Eindruck von der verschwenderischen Pracht des Gebäudes machen, das Gottfried Semper nach Entwürfen Carl von Hasenauers zwischen 1871 und 1891 errichtete. Lassen Sie den Blick durch den riesigen Kuppelraum schweifen, über die Einlegearbeiten im Boden, das Dekor aus Stuck, Marmor und die verschiedenfarbigen Graniten! Und bestellen Sie sich – zweiter Grund – eine Melange dazu. In der Kuppelhalle ist auch ein schönes Café-Restaurant untergebracht. 

Adresse: Kunsthistorisches Musuem, Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien, Österreich, Tel.: +43 1 525240, http://www.khm.at/

Naturhistorisches Museum 

Blick von der Balustrade des Naturhistorischen auf das baugleiche Kunsthistorische Museum: Eine der vielen Statuen stellt den Botaniker Nikolaus Freiherr von Jacquin dar, einen "Pflanzenjäger" im Auftrag des Kaiserreichs.
Und wenn Sie danach wieder Energie haben: Besuchen Sie auch den Zwillingsbau des KHM gleich gegenüber, das Naturhistorische Museum. Es lohnt sich! Zu sehen sind Hunderte Tier-Exponate, darunter die vor über 200 Jahren ausgestorbene Stellersche Seekuh. Außerdem beherbergt das Haus die größte und älteste Meteoritensammlung der Welt. 

Adresse: Naturhistorisches Musuem, Burgring 7, 1010 Wien, Österreich, Tel.: +43 1 52177-0, http://www.nhm-wien.ac.at/

Museum Hundertwasser

Hundertwasser Museum Wien
Friedensreich Hundertwasser (1928-2000) hat seiner Heimatstadt seine farbenfrohe Wohnanlage hinterlassen – und das von ihm gegründete Kunst Haus Wien. Es beherbergt das Museum Hundertwasser, das detailreich aus dem Werk des Malers und Umwelt-Aktivisten erzählt. 

Adresse: Museum Hundertwasser, Untere Weißgerberstr. 13, Tel.: +43 1 71204950, www.kunsthauswien.com 

Museum für angewandte Kunst

Von zeitlosem historischen Design bis zu smarten Anregungen für die Zukunft: Das Museum für angewandte Kunst, kurz MAK, zeigt Kleider, Möbel, Porzellan und anderes Kunsthandwerk aus verschiedenen Jahrhunderten. Besonders interessant: das Forschungslabor. 

Adresse: Museum für angewandte Kunst, Stubenring 5, 1010 Wien, Österreich, Tel.: +43 1 711360, www.mak.at 

Weltmuseum

Weltmuseum Wien
Im Herbst 2017 wurde das Völkerkundemu
seum wiedereröffnet – gründlich renoviert 
und modernisiert und mit neuem Namen:
 Weltmuseum heißt das Haus in der Hofburg
. Die ethnologische Sammlung hat ihren
 Ursprung in Exponaten aus der Südsee-Expedition des Entdeckers James Cook. Er brachte zum Beispiel ein Tempelmodell aus Federn aus Hawaii mit. Die vielen Schätze des Hauses werden so präsentiert, dass die Besucher selbst auf eine kleine Weltreise gehen. Insgesamt beherbergt das Haus rund 250 000 ethnografische Objekte und fast 300 000 Fotografien und Druckwerke von allen Kontinenten jenseits Europas. 

Adresse: Weltmuseum, Heldenplatz, 1010 Wien, Österreich, Tel.: +43 1 534305052, https://www.weltmuseumwien.at/

Haus der Musik

Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Musikstadt Wien unter einem Dach: 2000 eröffnete im einstigen Palais Erzherzog Karl eine Klang-Erlebniswelt, die von Toningenieuren, Designern und Kuratoren gemeinsam entworfen wurde. Eine Etage dreht sich um die Wiener Philharmoniker, die in diesem Haus gegründet wurden, eine andere um die großen Meister wie Mozart, Beethoven und Mahler. An zig Stationen werden Besucher selbst zum Dirigenten, Komponisten oder Musiker. Toll auch für Kinder!

Adresse: Haus der Musik, Seilerstätte 30, 1010 Wien, Österreich, Tel.: +43 1 5134850, http://www.hausdermusik.com/

Albertina

Museum Albertina
Bekannt ist sie vor allem für ihre grafische Sammlung, eine der bedeutendsten Sammlungen der Welt: die 1776 begründete Albertina. Ihren Namen hat sie von Albert, dem Schwiegersohn Maria Theresias und Vater der Sammlung. Seit Klaus Albrecht Schröder 1999 die Direktion übernahm und das Gebäude, ein klassizistisches Palais, modernisiert wurde, ist sie Schauplatz für Kunst-Blockbuster. Van Gogh, Rubens, Munch: Die Namen sind groß, die Ausstellungen gefeiert. Heute zeigt die Albertina auch ihre zwei anderen großen Sammlungen: mit Fotos und Architektur. Ein Blickfang ist die Treppe, die mit Motiven aus den Ausstellungen beklebt wird. 

Adresse: Albertina, Albertinaplatz 1, 1010 Wien, Österreich, Tel.: Telefon: +43 1 53483, www.albertina.at 

Sisi Museum 

Hotel Grand Ferdinand Wien
Wer nicht nur die »Sissi« aus den Filmen, sondern die wahre Kaiserin Elisabeth, kurz »Sisi«, kennenlernen möchte, der komme in die Wiener Hofburg und besuche das Sisi Museum. Dort ist Persönliches und Persönlichstes aus ihrem Leben zu sehen: Kleider, Schmuck, Porträts, sogar handgeschrie­bene Gedichte Sisis, ihre Schön­heitsrezepte, ihre Reiseapotheke – und die Feile, mit der sie am 10. September 1898 in Genf erstochen wurde. 

Adresse: Sisi Museum, Hofburg, 1010 Wien, Österreich, Tel.: +43 1 533 75 70, www.hofburg-wien.at 

Pathologisch-anatomische Sammlung

Der »Narrenturm« wurde 1784 als erstes Gebäude in Europa speziell für die Behandlung von geisteskranken Menschen gebaut. Heute beherbergt er die pathologisch-anatomische Sammlung. Sie besteht aus Feucht­- und Trockenpräparaten menschlicher Abnormitäten: Missbildungen, Krankheiten, Verletzungen – auch anschau­lich dargestellt in Moulagen, Abbildungen aus Wachs. 

Adresse: Pathologisch-anatomische Sammlung, Uni Campus, Spitalgasse 2, 1090 Wien, Österreich, Tel.:  +43 1 52177606, www. nhm-wien.ac.at (über die Links »Forschung« und »Anthropologie«) 

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