Santorini

Aktivreisen Santorini: Wanderung entlang der Caldera

Santorin, Caldera

Auf einer Wanderung nimmt man die Aussicht auf die Caldera Santorinis noch intensiver wahr. Gut, dass es auf der südlichen Kykladeninsel in Griechenland Routen entlang des Kraters gibt, die auch für unerfahrene Wanderer durchaus machbar sind. Firostefani, Imerovigli, Oiá: Die Orte rund um den Krater punkten bei Besuchern nicht nur mit einem atemberaubenden Blick auf die Caldera, sondern auch mit einer sehenswerten Architektur. 

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Was ist die Caldera?

Flach abfallender sandstrand kreta

Die Insel Santorini, auf Griechisch Thira genannt, ist neben den strahlend weißen Dörfer und dem azurblauen Wasser unter anderem auch für die Caldera bekannt. Doch was steckt eigentlich hinter dem Begriff über den alle Santorini-Kenner reden? Kurz gesagt: der Kessel des Vulkans. Der Vulkan in der griechischen Ägäis entstand durch Eruptionen vor Jahrtausenden. Der westliche Rand ist teilweise im Meer versunken. Und nun zur Besonderheit auf Santorini: Der bogenförmige Hafen ist ein mit Wasser gefüllter Vulkankrater.

Wanderung von Fira nach Oiá – die Etappen

Diese Wanderung entlang der Caldera ist eine der bekanntesten Wanderungen der Insel – und auch für uns ein absolutes Muss! Auf Sie warten spektakuläres Klippenwandern, beeindruckende Aussichten auf die Caldera von Santorini, spezielle Architektur, pittoreske Dörfer und antike Klöster. Klingt gut? Na, dann los!

Unser Tipp: Spazieren Sie zwischen 14 oder 15 Uhr in Fira los. Sie treffen dann ein bis zwei Stunden vor dem Sonnenuntergang in Oiá ein. Ein Spektakel, dass Sie nicht verpassen sollten.

Etappe A: Archäologisches Museum Fira

Santorini

Starten Sie an der Bergstation der Seilbahn im Zentrum von Fira. Warum? Hier liegt eines der ältesten Museen der Insel: das Archäologische Museum. Entweder Sie nutzen die Gelegenheit und statten dem Museum mit vielen Funden aus Alt-Thera einen Besuch ab (es lohnt sich!) oder Sie betrachten das Kulturhaus als reinen Startpunkt für Ihren Spaziergang entlang des Kraterrandes. 

Etappe B: Firostefani

Nun machen Sie sich auf den Weg in Richtung Nordwesten nach Firostefani, eines der schönsten Dörfer der Insel. Urlauber finden hier Ruhe und Idylle – ganz im Gegensatz zu Fira und Oiá. Auch die Kirche Agios Gerasimos, deren Weg Sie kreuzen werden, ist einen Besuch wert. 

Etappe C: Imerovigli

Sie wandern nun direkt am Kraterrand des Vulkans, durch die engen Gassen der charmanten Dörfer, vorbei am Kloster Agios Nikolaos und bis hin ins malerische Imerovigli. Wie zuvor in Firostefani ist es hier ruhiger als in anderen Orten Santorins. Auf Hobby-Fotografen warten hier unzählige spektakuläre Motive und Aussichten. 

Etappe D: Skarosfelsen

Ein bekannter Aussichtspunkt in Imerovigli stellt der Skaros-Felsen dar, auf dessen Spitze einst eine Festung thronte, die die westliche Caldera-Einfahrt vor Angriffen schützen sollte. Verschnaufpause gefällig? Kehren Sie doch in das "Restaurant Skaros" ein. Die Küche ist traditionell griechisch mit viel frischem Fisch. Danach kann es weiter gen Norden gehen.  

Etappe D: Oiá

Palast von Knossos, Kreta
Wandern Sie vorbei an der Kirche Agios Antonios und entlang der Kirche des Propheten Elias in Richtung Norden. Auf dem Weg nach Oiá liegt auch der Schwarze Berg, von dem Sie einen der schönsten Sonnenuntergänge der Insel Santorini genießen können. Der Ausblick auf die griechische Ägäis und die Caldera ist einmalig.

Extra-Tipp: Bootstour rund um den Vulkan

Wer zu Besuch auf der Vulkaninsel Santorini ist, sollte sich eine Fahrt mit dem Boot nicht entgehen lassen. Entweder Sie mieten sich ein Boot und fahren selbst oder Sie nehmen an einer Tour rund um den Vulkan teil.  Entdecken Sie in Stein gebaute Kapellen, verborgene Dörfer und mehr! Abenteuerlich wird es auf Palea Kameni, einer kleinen Insel vor Fira. Hier können Sie – mit etwas Mut! – im 45 Grad heißen Thermalwasser der vulkanischen Mineralquelle ein Bad nehmen. 

Aktive Vulkane auf Santorini? Ja, die gibt es! Zum Beispiel auf der Insel Nea Kameni in der Mitte der Caldera. Auch diese unbewohnte Insel wird von Booten angesteuert.

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