Sachsen

Städtetrip Rundgang durch Dresdens Innenstadt

... den Schlossplatz. Hier türmen sich im wahrsten Sinne des Wortes die Gebäude auf: An das Georgentor (links) schließt sich das Residenzschloss an. In zentraler Position steht die Hofkirche und rechts im Hintergrund die ...

Dresden, die Landeshauptstadt von Sachsen, ist mit ihrer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten immer eine Reise wert. Besonders die Semperoper am Theaterplatz, das König-Johann-Denkmal, der prächtige Zwinger, der Neumarkt sowie der Altmarkt gehören zu den Glanzleistungen von Dresden. Das Schöne: die Stadt ist zu jeder Jahreszeit ein tolles Reiseziel. Unsere Route führt Sie zu den schönsten Plätzen der 550.000-Einwohner-Stadt. 

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Rundgang durch Dresden

Start und Ende der Tour: Start ist der Theaterplatz, Ziel der Altmarkt

Kilometer insgesamt: ca. 2 km 

Dauer: 3 Stunden

Das kann ich erwarten: Kultur und Architektur der sächsischen Vergangenheit 

Etappe 1: Theaterplatz 

Dresden Semperoper

Die Dresdener Semperoper bei Abenddämmerung

Wer das alte Dresden erkunden will, sollte am Theaterplatz beginnen. Hier reihen sich Glanz und Gloria vergangener Jahrhunderte aneinander. Und Geschichten aus den prächtigsten und dunkelsten Zeiten Dresdens, die von Aufbau, Zerstörung und Auferstehung handeln. Wie bei der Semperoper: Gebaut von Gottfried Semper, wurde sie Mitte des 19. Jahrhunderts eröffnet, aber schon knapp 30 Jahre später zum ersten Mal durch einen Brand vernichtet. Ein zweites Mal wurde die Oper 1945 während der Luftangriffe zerstört. Der Wiederaufbau war ein Langzeitprojekt in der DDR. Als sich die Türen Mitte der 1980er Jahre wieder öffneten, wurde stolz gefeiert. Heute zählt das Haus zu den weltbekannten Adressen – wegen seiner Architektur, aber auch als Heimat der Dresdner Staatskapelle. Zu besonderen Anlässen, etwa zum Opernball, wird vor der Oper der rote Teppich ausgerollt. Aber der Theaterplatz ist ohnehin ein ehrwürdiges Pflaster, an das sich die Dresdner Prunkstücke schmiegen.

Etappe 2: Zwinger

... Dresdner Zwinger, ehemals Teil der städtischen Befestigungsanlagen. Der einstige Glanz Dresdens lässt sich ...
Direkt nebenan liegt der Zwinger, ein prächtiger Garten, umringt von barocken Festgebäuden, in denen heute weltbekannte Museen untergebracht sind, etwa der Mathematisch-Physikalische Salon.

Etappe 3: Hofkirche

Auf der gegenüberliegenden Seite des Theaterplatzes steht die barocke Hofkirche, die Kathedrale des katholischen Bistums. Die Kirche, auf der einen Seite vom Theaterplatz, auf der anderen vom Schloßplatz gesäumt, ist durch einen Übergang mit dem Residenzschloss verbunden.

Etappe 4: Residenzschloss

... Residenzschloss. Anlässlich des 450-jährigen Jubiläums der Staatlichen Kunstsammlungen findet im ...
Einst residierten hier die Wettiner, eines der ältesten Geschlechter des europäischen Hochadels. Heute beherbergt der Renaissancebau einige der wichtigsten Museen der Stadt, darunter das Grüne Gewölbe.

Etappe 5: Frauenkirche

Frauenkirche Dresden

Frauenkirche 

Kaum ein Bauwerk bewegt die Gemüter der Dresdner so sehr wie die Frauenkirche. Sie ist das Herz der Stadt. Nicht nur wegen ihrer Lage, sondern vor allem durch ihre Geschichte: Nach den Bombenangriffen 1945 stand die Kirche noch einen Tag, dann stürzte sie zusammen. Nicht die bemerkenswerte Kuppel, die vorher ein Markenzeichen der Dresden-Kulisse war, sondern die Ruine prägte fortan das Stadtbild, als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. Nach der Wiedervereinigung wurde der Wiederaufbau beschlossen und von viel Engagement aus der Bürgerschaft und unzähligen Spendern begleitet. Über zehn Jahre dauerten die Arbeiten. Dabei wurden unter anderem die gehäuften Trümmer auf dem Neumarkt Stück für Stück abgetragen und etwa 4000 der alten Steine in der neuen Kirche verbaut. 2005 wurde sie geweiht. Seither vergeht kein Jahr ohne Besucherrekorde.

Etappe 6: Neumarkt

Runde Ecke Leipzig
Der Platz um die Frauenkirche entstand im 16. Jahrhundert. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die aufwendige Bebauung um den Markt fast komplett zerstört. Nach dem Mauerfall begann der Aufbau vieler Quartiere, orientiert an historischen Vorbildern. Inzwischen sind nur noch wenige Baustellen übrig. Der Neumarkt ist fast wieder der Alte.

Etappe 7: Altmarkt 

Der Altmarkt, erstmals erwähnt 1370, ist der älteste Platz Dresdens und wird von Architektur verschiedenster Epochen gesäumt. Auf einer Seite vom Kulturpalast, einem frisch sanierten Denkmal der DDR-Geschichte, auf der gegenüberliegenden von der Kreuzkirche, der evangelischen Hauptkirche der Stadt mit jahrhundertealter Geschichte.

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